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July 24th, 2007
categorie world, miami

Aehm Ja. Gerade wieder aus 10-taegigem Urlaub aus Miami und Key West zurueck gekommen. Ich kann nur soviel sagen: ich glaube es hat sich etwas massgebliches in meinem Leben veraendert. Dabei geht es nicht um Koks, Spielsucht oder Alk (liebe Mutter). Es geht dabei um etwas sehr persoenliches, was mich zutiefst glueklich gemacht hat. Deswegen sitze ich hier nun 3 Stunden nach meiner Landung in NYC wieder in der allbekannten Bude und wuenschte ich waere nicht hier. Auch wenn mich die 52 Xtra-Birthsday-Mails am heutigen Tage doch sehr in Heimwehlaune versetzt haben (vielen Dank an alle die an mich gedacht haben), Deutschland ist gerade im Moment nicht mein primaeres Reiseziel. Ich schreibe es nicht, weil ich es jeden wissen lassen will. Ich schreibe es hier auf den Blog um es mir von der Seele zu schreiben. Und es hilft sehr. Wichtig ist, dass es etwas sehr postives ist.

Darueber hinaus kann ich zum 10-taegigen Trip nur so viel sagen: Miami ist relativ langweilig. Den Pappaufsteller von den Miami Vice Jungs hab ich nicht gefunden, ueberall entstehen neue Hotelhochhaeuser und auch sonst ist die Stadt sehr auf Tourismus aus und hat an Charme und kleinen schoenen Ecken nicht viel zu bieten. Sorry, Miami. Miami Beach ist die Atraktion. Sehr touristisch und einen Strand wie ich ihn noch nie gesehen habe. Weisser feiner Sand mit unersaettlicher Sonne, gepaart mit einem tuerkisenen Atlantic, der Badewannentemperatur besitzt. Auch wenn mir der Sonnenbrandt aus Barcelona eine Lehre war habe ich mir erneut einen geholt. Lange nicht so schlimm, nur ein bissl rot. Dabei dachte ich, dass SPF 45 und ein grosser Schirm fuer $15 pro Tag reichen sollte. Doch der Albedo-Effekt belehrte mich eines anderen. Nun gut. Da nicht nur der Strand herrlich war und die Sonne und die vielen netten Muecken, sondern auch die Mitfahrgelegenheit extremst, habe ich meine Naechte bis auf 3 bei der Familie im Haus verbracht. Wenn man von Leuten in deren Haus aufgenommen wird, die einen gar nicht kennen und darueber hinaus auch noch in der Gegend rumgefahren wird und gutes Abendessen serviert bekommt, dann macht einen das schon sehr glueklich. Und sie hatten ein Klavier, und das ist einfach fett, wenn Leute ein Klavier haben, OK?! Eine tolle Erfahrung also. Eine Nacht war ich bei Gail, die ich ueber Hospitality-Club kennengelernt habe. War hervorragend. Sie muss zwar immer um 9.30pm im Bett sein wegen serious sleeping problems, aber wir haben es doch hgeschafft bis 2am zu palabern. Die anderen beiden Naechte habe ich auf Key West verbracht. 3 Stunden davon mit diesem Boot, inklusive Schnorchelgang und Champagner. Key West lebt auf einer Seite hauptsaechlich vom Tourismus. Leider viel zu viel vom englischen, und deswegen gibt es dort auf der Haupttourifeiermeile mehr “Pub” als “el bar”. Auch jede Menge Hippies (das trifft es ziemlich gut) gibt es dort- zu sehen, die entweder die letzten Tage ihres Lebens aufgrund von Aids oder Krebs sich das Leben schoen machen wollen, oder als Kriegsveteran aus dem Vietnam jetzt nur noch Liebe spueren wollen, oder einfach nur so. Darueber hinaus ist Key West auch ziemlich bunt.
Gluecklicher Weise habe ich nicht nur Touribilder gemacht, sondern habe wirklich ernsthaft 3 Tage Bilder von der Tochter der Familie gemacht, die Modell werden will. Ich glaube zwar nicht dran, aber den rechten Zeigefinger trainieren schadet nie. Nun habe ich an diesem Rechner kein Photoshop und bedaure, dass viele Bilder immer noch in der Warteschleife haengen. Bald bald.
Nun versuche ich diesen Tag mir mal schoen zu machen und probiere auf dem Dach gleich mal die neuen Jonglierbaelle aus, die ich unter anderm auch von Christina bekommen habe. Das Paeckchen von ihr hat mich sehr gluecklich gemacht und mich das erste mal richtig in Geburtstagslaune versetzt. Muchos Gracias. Ich gruesse euch alle und poste sehr bald schon mal wieder viele Bilder.

from pflock | 7 comments »