Sok dii

25. May 2008

I am really happy. First of all because of the fact, that I accept myself more and more and so do I accept more and more of my surrounding people. As the bible says already: Love the people as you love yourself. And its so true. Thanks Jesus or whoever said this once. I meet more and more people telling me that I spread out happiness and joy and affect other people. And its true. The more I love my world, the more my world loves me. And its not that I am running through the streets making efforts to get people to laugh. I am just me and it seems to be that people can see this. Not everybody but some. They get a smile on their face. Foreigners or locals. So I am sure that my private entries about finding my soul have the right thought. Finding my soul to see other peoples souls.

On top of that I have to say its affecting also the kind of people I meet. I meet people, have a great talk about any topics and it doesn’t matter where we come from, where we traveled, what we doing in real life. We don’t exchange emails in the end and don’t try to keep in touch for the rest of our lifes. We both accept the fact of have the luck to meet each other and accept in the same way that we will be apart from each other again. Its totally naturally and they is no doubt on both sides. Being open and free minded.

The more I come closer to myself the more it doesn’t matter where I am. I am reaching slowly but for sure the stage of being intensely happy.


3 comments



deine Olle ()

Herzlichen Glückwunsch, Sie haben somit eine zwei- bis vierjährige abgeschlossene (und dann auch noch erfolgreiche) Therapie gewonnen. Was werden Sie mit all der gesparten Zeit anfangen?
;-)

Mir ging dein künstlerisches Problem mit dem Verschwinden des Fotografen nicht aus dem
Kopf, denn es ist irgendwie auch schon lebenslänglich mein Problem, und ich möchte dazu einen Gedanken beisteuern. Auch für Maler und Bildhauer und andere Bildermacher (auch Geschichtenerfinder und Lyriker) gilt doch Folgendes.
Zunächst mal bist du als Bilderkünstler voll da, denn du bist es, der sagt: Guck mal hier! Und der Betrachter guckt selten deshalb hin, weil er grad nichts Besseres zu tun hat. Bei der heutigen Bilderüberflutung guckt er zunächst mal deinetwegen hin. Vielleicht weil er dich mag und/oder weil du ihm schon früher mal was Lohnendes zum Gucken gegeben hast, vielleicht auch, weil er dich als Konkurrenz empfindet und Angriffspunkte sucht … aber noch bist du der Punkt, um den es sich dreht, der Anzünder sozusagen.
So. Nun geht es darum, dass der Gucker nicht nur hinguckt, sondern das Bild auch betrachtet, d.h. seine Zeit dafür verwendet. Nun kommt die Qualität des Bildes ins Spiel. Ist es ästhetisch mittelmäßig (und das heißt in der Kunst schon schlecht), wird er sich höchstens dann weiter damit beschäftigen, wenn Gefühle oder Gedanken mitspielen, die nichts mit dem Bild direkt zu tun haben brauchen. Das heißt, wenn der Mensch auf dein Guck mal hin!” antwortet “Warum?” oder “Na und?” oder “Ganz nett!” oder schlimmstenfalls “Hä? Wohin?” und sein Auge verweilt dann trotzdem auf dem Bild, dann liegt es an enormer Sympathie oder vielleicht fragt er sich, warum zum Teufel du ein berühmter Künstler bist. Auf jeden Fall kannst du als Künstler aus einem solchen Bild nicht verschwinden. Du stehst da am Pranger und musst dich auslachen oder anspucken oder tröstend streicheln lassen.
Ist das Bild gelungen, gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten:
Entweder es ist inhaltlich so überwältigend und von der Form her so ausgereift, dass man auf einmal im Bild drinsteht, dann ist der Künstler, der einen an die Hand genommen hat, erst einmal vergessen. Der Betrachter beschäftigt sich ganz alleine mit dem, was er sieht, er staunt, fühlt, denkt, und wieder hat er gelernt, auch in seiner eigenen Umwelt etwas besser hinzusehen – das ist der künstlerische Glücksfall. Damit bist du wieder im Bild drin, denn der Betrachter wird dir dafür danken wollen, dass du ihm etwas geschenkt hast.
Es kann aber auch sein, dass du ihm etwas zeigst, was ihm eigentlich Angst einflösst, was du aber furchtlos angesehen oder mit deinem Bild bewältigt hast. In diesem Fall kannst du nicht aus dem Bild verschwinden. Der Betrachter wird sich noch eine Weile an deiner Hand festhalten müssen, um mit deinen Augen sehen zu lernen, um sich von deiner Liebe zum dargestellten Teil der Schöpfung anstecken zu lassen. Wenn es ihm gelingt, seine Angst vor deinem Sujet durch Hinwendung, womöglich dann auch Sympathie oder Liebe zu bewältigen, wird er wieder ein ganz kleines Stück ein neuer Mensch, und das ist der künstlerische Haupttreffer. Es kann sein, dass der Betrachter darüber so glücklich ist, dass er vergisst, sich innerlich bei dir dafür zu bedanken, denn nun bist du ja hinter dem Bild ganz und gar verschwunden.

Du machst alle drei Kategorien von Bildern (die erste glücklicherweise auch, sonst müsste man sich fragen, was du überhaupt noch lernen willst in deinem Leben – und schließlich hat jeder noch so großartige Künstler auch ganz viel Rubbish produziert).
Dass du dir darüber Gedanken machst, wie du aus deinem Bild verschwinden könntest, ist wunderbar, aber es wundert mich nicht, denn du hast schon als Kind immer aus Interesse am Wesen der Dinge deine Bilder gezeichnet – du gehörst einfach nicht zum Typ Selbstdarsteller. Darum solltest du dir keine SORGEN deshalb machen. Du kannst sowieso nicht kontrollieren, was Betrachter aus ihren höchst unterschiedlichen Befindlichkeiten heraus mit deinen Bildern anstellen. Aber es hilft natürlich der Qualitätsverbesserung, wenn man das tut, was jeder Künstler tun sollte, bevor er seine Werke an die Öffentlichkeit bringt: Bei der Begutachtung Selbstverliebtheit überwinden und Distanz zum eigenen Werk einnehmen und dann die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen.

Aber wozu geb ich dir einen solchen Rat? Das tust du doch sowieso schon. Es ist nur so, dass man diesen Vorgang ganz bewusst trainieren muss, und zwar lebenslänglich. Die Selbstverliebtheit ist eine Hydra mit 12 immer wieder nachwachsenden Köpfen.

Naja, man kann dir zu dir ja nur gratulieren. Und man braucht dir nichts mehr zum Geburtstag zu schenken, wie praktisch! ;-)
Denn du hast ja schon dich, und was Schöneres kann man sowieso nicht mehr schenken.
Deine Olle





florian ()

thanks for the blumen. the german is very difficult, but I verstanden what you meinst.

I totally agree to the point that the artist will always be a part of his work and never disappear from his work. Especially in photography when you are about to shoot people its getting even more interesting. The photograph includes the point of view from 3 different characters. The photographer, the motiv by itself and the contemplator. All those 3 characters are connected in a emotional triangle and only the triangle with equal sides will make it to a good picture. So the ability of the contemplator to see those emotional contents in picture is essentially required.

But I have to express myself probably a little more clear. When we are looking at work from photojournalism the photographer seems to disappear in those picture. There is most of the times no connection between the people who gets photographed and the photographer. The showed people in those pictures don’t notice the photographer or the camera. Therefore is no hesitation from the showed people to show emotions. In photo reports, where people are involved in the photographs, the emotional triangle is required to get the insight of their life and their way of being. An interaction is therefore unavoidable and a must. But the contact with the camera changes in the people who get photographed their way of showing emotions. They see themselves from the outside and provide a faked emotion. An emotion which is most of the times an emotion they think the photographer wants.

So in order to see people the same way in photo reports as in photojournalism the photographer needs to be invisible. But as we know this is impossible yet. THATS WHAT I AM BASICALLY WORKING ON.

Thanks though again to think again about these issues. Good point.





schowsky ()

Hippies! Alles Hippies hier ;)






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